GisChem

News

Die 3. ATP der CLP-Verordnung wurde mit einem Update im September 2012 umgesetzt. Betroffen sind zwar nur wenige Stoffe, dabei ist aber z. B. Tetrahydrofuran, THF. Die 2. ATP der CLP-Verordnung wurde ebenfalls im Herbst 2012 umgesetzt.

Die 1. ATP der CLP-Verordnung (EU-GHS) wurde mit einem Update Mitte Januar 2010 auch in die Module GisChem-Interaktiv und GHS-Konverter integriert. Damit sind die Anpassungen aufgrund dieser ATP abgeschlossen.
 
Mitte November 2009 wurde das Modul GisChem-Interaktiv um die Möglichkeit der zusätzlichen Eingabe einer GHS-Einstufung ergänzt. Für schon vorhandene Betriebsanweisungen wurden zwei Möglichkeiten geschaffen, diese einfach um die GHS-Einstufung zu erweitern: entweder durch manuelle Eingabe der neuen Piktogramme und H-Sätze oder durch die direkte Anwendung des GHS-Konverters. Man erhält ab sofort die Möglichkeit, entweder Betriebsanweisungen mit den alten Gefahrensymbolen oder Bietriebsanweisungen mit den GHS-Piktogrammen und H-Sätzen zu erzeugen. Die Maßnahmen basieren weiterhin auf der alten Einstufung.

Mit einem Update Ende Oktober 2009 wurde die 1. ATP der GHS-Verordnung in der GisChem-Datenbank umgesetzt. Ab sofort sind damit alle Änderungen, die durch die formal nicht mehr gültige 30. ATP und 31. ATP der alten Stoffrichtlinie beabsichtigt waren, auch in GisChem umgesetzt (offizielle Übergangsfrist dieser ATP dauert bis zum 01.12.2010).

Mit einem Update im September 2009 wurde bei allen Stoffen in der GisChem-Datenbank die GHS-Einstufung ergänzt. Bei den Betriebsanweisungsentwürfen gibt es nun zwei Versionen: die "alte" Version mit den bisherigen Symbolen und eine GHS-Version mit den neuen Piktogrammen. Die Einstufung basiert im Wesentlichen auf den Informationen aus Anhang VI und VII der GHS-Verordnung und wurde in einzelnen Fällen um weitere Informationen aus toxikologischen Informationen, die der BG Chemie zur Verfügung stehen, sowie Informationen aus der Transporteinstufung ergänzt. Die Einstufungsgrundlage ist jeweils im Datenblatt im Kapitel "Einstufung GHS" angegeben.
Die Stoffdatenblätter zu verdünnten Konzentrationen von Stoffen und die Produktgruppendatenblätter werden zu einem späteren Zeitpunkt an GHS angepasst. Wir hoffen, die Module Gefahrstoffverzeichnis und GisChem-Interaktiv noch in diesem Jahr ebenfalls auf GHS umstellen zu können.
 
Mit einem Update Anfang Juni 2009 wurde der Bereich "Persönliche Schutzmaßnahmen - Handschutz" vollständig überarbeitet. Bei Stoffen wird nun neben dem geeigneten Handschuhmaterial auch die Schichtdicke sowie die Durchbruchszeit angegeben.
 
Mit einem Update im Dezember 2008 wurden zahlreiche Änderungen von Technischen Regeln umgesetzt. Die Neufassung der TRGS 526 (Laboratorien) und der "Laborrichtlinien" des Fachausschusses Chemie, Änderungen der TRGS 401 und 500, der Wegfall der TRGS 540 sowie die neue TRGS/TRBA 406 sind nun berücksichtigt. Bei den Einstufungen wurde die 30. ATP (RL 2008/58/EG, die Anpassung der Stoffliste im Anhang I der Richtlinie 67/548/EWG mit EU-weit verbindlichen Einstufungen) berücksichtigt. Diese ist seit September 2008 anwendbar und muss spätestens am 1. Juni 2009 beachtet werden.
 
Die aktuelle TRGS 900 (zuletzt geändert 27.12.2007) enthält etliche neue Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) und darüber hinaus ein neues Konzept zur Ermittlung des AGW eines Kohlenwasserstofflösemittelgemisches (RCP-Methode für aliphatische und aromatische KW-Gemische). Die entsprechenden Anpassungen in GisChem wurden in einem Update Ende Januar 2008 vorgenommen.  

Mit einem Update Anfang Dezember 2007 wurde die Änderung der TRGS 552 (Nitrosamine) einschließlich der Ersatzstoffempfehlungen für die Gummiindustrie in die Datenblätter "Vulkanisationsdämpfe" sowie die Stoffblätter der Beschleuniger eingearbeitet. Außerdem wurden die Änderungen der Arbeitsmedizinischen Grundsätze (Neuerscheinung 11/2007) umgesetzt sowie die neuen Lärmgrenzwerte in die Datenblätter zur "Nachbearbeitung" eingefügt. Darüber hinaus wurden die Datenblätter zu den Gasen überarbeitet. 

Seit Anfang August 2007 ist das Gefahrstoffverzeichnis auch interaktiv! Zum einen lässt sich die Liste der Betriebsanweisungen aus GisChem-Interaktiv ganz einfach auch als Gefahrstoffverzeichnis in Word oder PDF ausgeben. Zum anderen kann man Stoffe und Produktgruppen aus GisChem für sein persönliches Gefahrstoffverzeichnis auswählen und dann abspeichern. Ändert sich die Einstufung eines Stoffes, wird dies bei einem späteren Download des Verzeichnisses direkt angezeigt. Bitte nutzen Sie das Kontaktformular, um weitere Verbesserungsvorschläge zu machen oder Unklarheiten zu melden!

Mit einem Update Anfang April 2007 wurden die Inhalte der TRGS 401 "Gefährdung durch Hautkontakt - Ermittlung, Beurteilung, Maßnahmen" stoff- bzw. produktgruppenbezogen in GisChem integriert. So sind z.B. in der Textgruppe "Messung/Ermittlung" gezielte Hinweise zu finden, unter welchen Bedingungen eine geringe, mittlere oder hohe Gefährdung durch Hautkontakt vorliegt. Die sich daraus ergebenden Maßnahmen wurden sowohl in die Datenblätter als auch in die Betriebsanweisungen eingefügt. Die Textgruppe "Hautschutz" im Kapitel PSA wurde gelöscht. Hinweise zum gezielten Einsatz von Hautschutzmitteln sind jetzt in der überarbeiteten Textgruppe "Handschutz" zu finden. Auch in GisChem-Interaktiv wird bei der Abrage nach den Chemikalienschutzhandschuhen vom System der Hinweis zum Grad der Hautgefährdung gegeben.

Anfang Februar 2007 wurden die Inhalte der Textgruppe "Entsorgung" für alle GisChem-Stoffe und -Produktgruppen aus folgendem Grund aktualisiert: Mit der Änderung des Gesetzes zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen (Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz) vom 15.07.2006 werden die Begriffsbestimmungen im deutschen Abfallrecht an das EU-Recht angepasst. Die früher "besonderes überwachungsbedürftigen Abfälle" werden nun als "gefährliche Abfälle" bezeichnet. Alle übrigen Abfälle sind "nicht gefährliche Abfälle".

Mit einem Update Ende November 2006 wurde begonnen, neue Stoffe für die Branche "Gefahrstoffe in biotechnologischen Laboratorien" einzustellen. Seitdem gibt es für viele Stoffe, die sowohl im Labor als auch im Betrieb eingesetzt werden, zwei Versionen des Datenblattes und des Betriebsanweisungsentwurfes. Bei der Suche nach Stoffname oder CAS-Nummer kann man direkt auswählen, ob man im "Labor" oder im "Betrieb" mit dem Stoff/dem Produkt umgeht. Beim Einstieg über den Gewerbezweig wird direkt die passende Variante angezeigt.

Seit dem 19. September 2006 sind in GisChem auch Datenblätter für den sicheren Umgang mit Radionukliden im Nuklidlabor und bei der Zerstörungsfreien Werkstoffprüfung (ZFP) zu finden. Die Strahlenschutzverordnung von 2001 und darauf basierende Richtlinien wurden bei der Erarbeitung berücksichtigt. Diese GisChem-Datenblätter sind zum einen als Einstiegsinformationen für diejenigen gedacht, die den Umgang mit ionisierender Strahlung im Nuklidlabor oder im Bereich der Zerstörungsfreien Werkstoffprüfung (ZFP) planen. Andererseits können sie auch Strahlenschutzverantwortliche und Strahlenschutzbeauftragte bei ihrer Arbeit unterstützen. Die GisChem-Inhalte für diesen Bereich wurden gemeinsam von der BG Chemie und der Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik unter Beratung des Institutes für Strahlenschutz und Vertretern der Industrie erarbeitet.

Seit dem Messeauftritt der BG Chemie auf der ACHEMA 2006 im Mai ist das neue Modul "GisChem-Interaktiv" online. Sie können damit für alle Gewerbezweige der Chemieindustrie ihre eigenen Betriebsanweisungen für Stoffe und Zubereitungen erstellen. Ein intelligentes Navigationssystem lotst Sie dazu durch Ihr Sicherheitsdatenblatt. In einem interaktiven Dialog erfragt das Modul gefährdungsrelevante Merkmale der einzelnen Stoffe und Zubereitungen. Als Ergebnis generiert GisChem-Interaktiv automatisch bestimmte Inhalte der vorgeschlagenen Betriebsanweisung so, dass sie auf die spezifischen Gefährdungen des jeweiligen Stoffes oder der Zubereitung zugeschnitten sind..

Mit einem Update Anfang März 2006 wurde die neue TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte" umgesetzt. Diese enthält nur noch AGW's gemäß neuer Gefahrstoffverordnung. Es haben sich etliche Grenzwerte und das Spitzenbegrenzungskonzept geändert. Eine ganze Reihe von Einträgen der alten TRGS 900 sind entfallen, ein Teil davon ist in einer Bearbeitungsliste des Ausschusses für Gefahrstoffe (AGS) verzeichnet und wird überarbeitet.

Aktuelles

Branchenregel "Erzeugung von Roheisen und Stahl" veröffentlicht

Auf der Internetseite der BGHM wurde die neue Branchenregel "Erzeugung von Roheisen und Stahl" veröffentlicht und kann ab sofort heruntergeladen werden: https://www.bghm.de/fileadmin/user_upload/Arbeitsschuetzer/Gesetze_Vorschriften/Regeln/109_601.pdf

 

AwSV veröffentlicht

Die "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen", AwSV, ist im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Ab 01.08.2017 werden damit bundeseinheitliche Regelungen hierzu getroffen. 

TRGS 201 und TRGS 555 überarbeitet und veröffentlicht

Die TRGS 201 und die TRGS 555 wurden vollständig überarbeitet und an GHS angepasst. Hauptthemen: Innerbetriebliche Kennzeichnung und Betriebsanweisungen für Gefahrstoffe. TRGS online: TRGS 201, TRGS 555.

Gefahrstoffverordnung geändert

Die Gefahrstoffverordnung wurde am 18.11.2016 aktualisiert. Wesentliche Änderung ist die Anpassung an GHS. Die Verordnung trat am 19.11. in Kraft.

Änderungen der CLP-Verordnung

Die CLP-Verordnung wurde mit der 8. ATP und der 9. ATP geändert: zum einen wurden Änderungen der UN ins EU-Recht übernommen, zum anderen Einträge in der Stoffliste (Anhang VI) geändert und ergänzt. Wichtigste praktische Änderung sind die Formulierungen einiger P-Sätze.

"Altes" GisChem überarbeitet

Im Zuge der neuen Kooperation mit der BGHM wurde auch das Design von GisChem grundlegend geändert. Auch das alte Logo von GisChem ist jetzt Geschichte.

GISMET integriert

Das Gefahrstoffinformationssystem GISMET der Metall-Berufsgenossenschaften, das von 2006 bis 2008 entwickelt wurde, ist jetzt seit dem 01. April 2015 aufgrund der Kooperation zwischen der BG RCI und der BGHM in GisChem integriert worden.