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Glossar

Checkliste Betriebsstörungen im Lager: Alarm- und Notfallpläne

Die TRGS 510 sieht in bestimmten Fällen vor, dass ein Alarmplan für Notfälle erstellt und Informationen über die gelagerten Stoffe bereitgehalten werden müssen. In Kapitel 5.5 finden sich folgende konkrete Hinweise hierzu:

Ein Alarmplan mit Angaben zum Verhalten bei Feuer, Unfall, Betriebsstörungen und Produktaustritt/Leckagen ist zu erstellen und an mehreren gut zugänglichen Stellen im Lagerbetrieb auszuhängen.
Er muss folgende Mindestangaben enthalten:
1. Telefonnummern von Feuerwehr, Rettungsdienst, Arzt, Krankenhaus, Krankentransport, Polizei,
2. Telefonnummern des Betriebsleiters, Meisters und sonstiger verantwortlicher Personen und
3. Angaben zu Alarmsignalen, Sammelplatz und Anwesenheitskontrolle der Belegschaft, Abschalten von Energien, Benutzung von Flucht- und Rettungswegen, Brandbekämpfung.

Feuerwehreinsatzpläne
sind in Abstimmung mit den zuständigen Brandschutzbehörden zu erstellen.

Für das Verhalten der Einsatzkräfte beim Freiwerden der im Lager befindlichen Stoffe sind stoffspezifische Informationen bereitzuhalten, die Angaben enthalten über
1. die Bezeichnung des gelagerten Stoffes/der gelagerten Stoffe,
2. Name und Anschrift des Herstellers, Importeurs oder Vertreibers,
3. Hinweise auf die besonderen Gefahren,
4. Sicherheitsmaßnahmen, um den Gefahren zu begegnen,
5. die bei Bruch oder sonstiger Beschädigung der Verpackung zu ergreifenden Maßnahmen,
6. die zu ergreifenden Maßnahmen und Hilfeleistungen, falls Personen mit dem gelagerten Stoff in Berührung kommen,
7. die im Brandfall zu ergreifenden Maßnahmen, insbesondere die Mittel oder Gruppen von Mitteln, die zur Brandbekämpfung verwendet oder nicht verwendet werden dürfen und
8. die zur Vermeidung von Umweltschäden zu ergreifenden Maßnahmen.

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