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Glossar

Flucht-/Rettungsplan
 
Der Arbeitgeber hat für die Arbeitsstätten einen Flucht- und Rettungsplan aufzustellen, wenn Lage, Ausdehnung und Art der Nutzung der Arbeitsstätte dies erfordern. Er enthält Angaben, wie sich die Betriebsangehörigen im Gefahr- und Katastrophenfall in Sicherheit bringen oder gerettet werden können.
Der Flucht- und Rettungsplan ist an geeigneter Stelle im Betrieb auszulegen oder auszuhängen. In angemessenen Zeitabständen sollte entsprechend diesem Plan geübt werden.

Beispiele für Fälle, die die Aufstellung eines Flucht- und Rettungsplanes bedingen, sind:
- die Lage des Betriebes in beengten Verhältnissen im Kerngebiet einer Ortschaft,
- die Ausdehnung über ein großflächiges Betriebsgelände, wo Arbeitnehmer über das Gelände verteilt an verschiedenen Punkten tätig sind oder
- die Art der Nutzung der Arbeitsstätte zur Herstellung oder Lagerung von explosionsgefährlichen, brandfördernden oder entzündlichen Stoffen.
  
Weitere Einzelheiten sind der Arbeitsstättenverordnung § 4 Absatz 4 und Anhang Ziff. 2.3 zu entnehmen. Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A2.3 "Fluchtwege und Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan" (Homepage der BAuA) geht im Kapitel 9 ausführlich auf den Flucht- und Rettungsplan ein.

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TRGS 554 Abgase von Dieselmotoren neu erschienen

Die TRGS "Abgase von Dieselmotoren" wurde vollständig überarbeitet und am 18.03.2019 veröffentlicht. Sie beschreibt wichtige Punkte zur Gefährdungsbeurteilung und gibt Schutzmaßnahmen an.  

DGUV-I 209-044 Holzstaub neu erschienen

Die DGUV Information "Holzstaub" ist im Februar 2019 erschienen. Sie ist eine Praxishilfe für die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung und beschreibt Informationsermittlung, die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen und die Wirksamkeitskontrolle.