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Glossar

Reduktionsmittel
 
Reduktionsmittel sind solche Elemente und Verbindungen, die bestrebt sind, an andere Stoffe Elektronen abzugeben. Reduktionsreaktionen sind i.d.R. mit starker Energiefreisetzung verbunden, da es dabei zur Ausbildung stabiler Elektronenschalen unter Übergang in einen energieärmeren Zustand kommt.

Zu den Reduktionsmittel zählen z.B.:
 
- Wasserstoff oder Wasserstoff an homogenen oder heterogenen Katalysatoren (z.B. Raney-Katalysatoren),
- Alkalimetalle (z.B. Lithium, Natrium, Kalium),
- Alkalimetalle in flüssigem Ammoniak,
- Natrium in Alkoholen,
- Erdalkalimetalle,
- Zink-Staub,
- Übergangsmetalle in niedrigen Oxidationsstufen,
- Sulfite, Hydrogensulfite, Dithionite,
- Bor-Stickstoff-Verbindungen,
- Metallhydride und komplexe Hydride von Aluminium oder Bor (z.B. Alanate, Boranate),
- Metallorganische Verbindungen (z.B. Alkyllithium),
- Siliciumorganische Verbindungen,
- Alkohole, Polyole, Polyphenole, Diimine.

Aktuelles

TRGS 554 Abgase von Dieselmotoren neu erschienen

Die TRGS "Abgase von Dieselmotoren" wurde vollständig überarbeitet und am 18.03.2019 veröffentlicht. Sie beschreibt wichtige Punkte zur Gefährdungsbeurteilung und gibt Schutzmaßnahmen an.  

DGUV-I 209-044 Holzstaub neu erschienen

Die DGUV Information "Holzstaub" ist im Februar 2019 erschienen. Sie ist eine Praxishilfe für die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung und beschreibt Informationsermittlung, die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen und die Wirksamkeitskontrolle.

12. ATP des CLP-Verordnung veröffentlicht

Die 12. ATP wurde am 27.03.2019 im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Seit  - 17.04. darf sie angewendet werden, spätestens am 17.10.2020 muss sie umgesetzt sein.