GisChem

Ethanolamin

Auszug aus:
Betriebsanweisungsentwurf

Ethanolamin: Gefahren für Mensch und Umwelt

GHS05 GHS07

Gefahr

Ein­atmen, Ver­schlucken oder Auf­nahme durch die Haut kann zu Ge­sund­heits­schä­den führen. Haut­kon­takt kann zu Ge­sund­heits­schä­den führen. Gesundheits­schädlich bei Verschlucken, Hautkontakt oder Einatmen (H302 + H312 + H332). Ver­ursacht schwere Ver­ätz­ungen der Haut und schwere Augen­schäden (H314). Kann die Atemwege reizen (H335). Vor­über­gehend Husten, Atembe­schwerden und Übelkeit mög­lich. Kann Blut­bild­veränderungen, Bron­chitis, Asthma, Nieren­schaden und Leber­schaden ver­ur­sachen. Personen mit Ethanolamin-Allergie sollten keinen Kontakt mit diesem Stoff haben.
Gefahr durch An­sammlung explosions­fähiger Atmo­sphäre in Boden­nähe bei Ver­sprühen bzw. Er­wärmung! Er­höh­te Ent­zün­dungs­ge­fahr bei durch­tränk­tem Ma­ter­ial (z.B. Klei­dung, Putz­lap­pen). Reagiert mit star­ken Oxi­dations­mitteln un­ter hef­tiger Wärme­ent­wicklung. Rea­giert mit starken Säu­ren un­ter heftiger Wär­me­ent­wick­lung. Rea­giert un­ter hef­tiger Wärme­entwicklung z.B. mit Säure­chloriden, Säure­anhydriden, Halogen­kohlen­wasser­stoffen, Epichlor­hydrin, Vinylacetat, Acrolein, Acrylnitril und Nitroparaffinen. Polymerisiert unter heftiger Wärmeentwicklung bei Kontakt z.B. mit Acrolein, Acrylnitril. Bil­det unter heftiger Wärme­ent­wick­lung mit Eisen-Schwefel-Verbindungen und Zellulosenitrat ge­fähr­liche Ga­se und Dämpfe . Bil­det mit Aluminium ab 60 °C ge­fähr­liche Ga­se und Dämpfe wie Wasser­stoff.
Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung (H412).
WGK: 1 (schwach wassergefährdend)