GisChem

Cobaltoctoat

Auszug aus:
Datenblatt

Cobaltoctoat: Charakterisierung, Grenzwerte, Einstufungen

Cobaltoctoat wird auch als Cobaltbis(2-ethylhexanoat) bezeichnet.
Es handelt sich um einen weissen Feststoff, der im gelösten Zustand eine blaue Farbe hat.
Der Stoff ist gering löslich in Wasser und gut löslich in Fetten und Ölen.
Verwendet wird Cobaltoctoat als Beschleuniger für die Härtung von Kunstharzen, wie z.B. für ungesättigte Polyesterharze. Die Beschleuniger aktivieren die Kalthärtung mit organischen Peroxiden als Härter.
Bei den handelsüblichen Inhibitoren für ungesättigte Polyesterharze handelt es sich i.d.R. um Lösungen in Styrol, Xylol oder Weichmacher.
Darüber hinaus wird Cobaltoctoat auch als Trockenstoff in der Lackindustrie eingesetzt.
Die im Folgenden aufgeführten Stoffdaten, Einstufungen sowie die be­schrie­benen Gefahren und Maßnahmen be­zie­hen sich auf Cobaltoctoat als Fest­stoff.
Die Charakteri­sierung wurde Hersteller­informationen entnommen.
Cobaltoctoat
Reproduktionstoxisch - fruchtschädigend - Kat. 2 (GefStoffV) - Stoffe, die wegen möglicher fruchtschädigender Wirkung beim Menschen Anlass zur Besorgnis geben.
Reproduktionstoxisch - fortpflanzungsgefährdend - Kat. 2 (GefStoffV) - Stoffe, die wegen möglicher Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit des Menschen zur Besorgnis Anlass geben.
Krebserzeugend Kat. 2 (TRGS 905) - Stoffe, die wegen möglicher krebserzeugender Wirkung beim Menschen Anlass zur Besorgnis geben
TA Luft (2002): (Nummer 5.2.1), d.h. die im Abgas enthaltenen staub­förmigen Emissionen dürfen ent­weder den Massen­strom von 0,20 kg/h oder die Massen­konzen­tration von 20 mg/m³ nicht überschreiten.
Auch bei Einhaltung oder Unterschreitung eines Massen­stroms von 0,20 kg/h darf im Abgas die Massen­konzentration von 150 mg/m³ nicht über­schritten werden.
Für Anlagen zur Herstellung von Anstrich- oder Beschichtungsstoffen (Lasuren, Firnis, Lacke, Dispersionsfarben) oder Druckfarben gilt zusätzlich (Nummer 5.4.4.10):
Die staubförmigen Emissionen (Gesamt­staub) dürfen die Massenkonzentration von 10 mg/m³ nicht überschreiten.
WGK: 2 (deutlich wassergefährdend), Kenn-Nr.: 2305