GisChem

Salpetersäure

Auszug aus:
Datenblatt

Salpetersäure: Explosionsgefahren / Gefährliche Reaktionen

Die Bildung explosionsfähiger Atmosphäre ist nicht möglich.
Rea­giert mit Laugen unter hef­tiger Wärme­ent­wicklung.
Reagiert mit star­ken Reduktionsmitteln un­ter hef­tiger Wärme­ent­wicklung.
Bil­det mit Schwefel­säure ge­fähr­liche Ga­se und Dämpfe (Stick­oxide).
Bil­det mit Natrium­hypochlorit ge­fähr­liche Ga­se und Dämpfe (Chlor und Stick­oxide).
Reagiert so heftig mit brennbaren Stoffen, wie z.B. Säge­mehl, Putz­lappen, Baum­wolle, dass diese z.T. ohne weitere Zündquelle zur Entzün­dung ge­bracht oder einen beste­henden Brand erheb­lich fördern können.
Reagiert unter Bildung brenn­barer Gase oder Dämpfe z.B. mit Aminen, Ammoniak.
Rea­giert un­ter hef­tiger Wärme­entwicklung z.B. mit Alko­holen, Alde­hyden, Ketonen, Essigsäureanhydrid, n-Pentan, Nitro­benzol und Nitromethan.
Bei unkontrollierter Reak­tion besteht Explosions­gefahr.
Zersetzt sich bei Erhitzen/Verbrennen in ge­fähr­liche Gase (z.B. Stick­oxide).
Bil­det mit Kupfer, Kupfer­legierungen, Unedelmetallen und Me­tall­pulvern ge­fähr­liche Ga­se und Dämpfe (Stick­oxide und Wasser­stoff).
Greift fol­gen­de Werk­stof­fe an: Kupfer, Kupfer­legierungen, Nickel, Zink, Silber, Zinn, einige Eisen­legierungen und Holz.