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Aluminiumhydroxid

Auszug aus:
Datenblatt

Aluminiumhydroxid: Charakterisierung, Grenzwerte, Einstufungen

Aluminiumhydroxid ist ein weißes, geruchloses, wasserunlösliches Pulver.
Es tritt vor allem als Zwischenprodukt bei der Herstellung von Aluminium und Alum­inium­verbindungen in Erscheinung. Darüber hinaus findet es noch Anwendung als Füllstoff und Pigment.
Es wird als flammhemmender Füllstoff für Kunststoffe, wie z.B. Polyurethane, Polyesterharze und Klebstoffe, wie z.B. Epoxidharze eingesetzt.
Schmelzpunkt: 300 °C
Aluminiumhydroxid
Der Allgemeine Staubgrenzwert setzt sich aus den Grenzwerten für A- und E-Staub zusammen:
A-Staub (alveolengängige Fraktion): 1,25 mg/m³ (basie­rend auf einer mittleren Dichte von 2,5 g/m³)
E-Staub (einatembare Fraktion): 10 mg/m³ (dichte­un­ab­hängig)
Spitzenbegrenzung: 2 (II) Das Produkt aus Über­schreitungsfaktor und Überschreitungsdauer muss eingehalten werden: ÜF 2 x 15 min = 30 min. Dabei sind auch längere Überschreitungsdauern zulässig, der ÜF darf nicht überschritten werden.
TA Luft: (Nummer 5.2.1), d.h. die im Abgas enthaltenen staub­förmigen Emissionen dürfen ent­weder den Massen­strom von 0,20 kg/h oder die Massen­konzen­tration von 20 mg/m³ nicht überschreiten.
Auch bei Einhaltung oder Unterschreitung eines Massen­stroms von 0,20 kg/h darf im Abgas die Massen­konzentration von 150 mg/m³ nicht über­schritten werden.
Für bestimmte Anlagen (zur Her­stellung von Klebe­mitteln) sind an­lagen­spezi­fische Bestimmungen nach Nummer 5.4 zu beachten.
Die staubförmigen Emissionen (Gesamt­staub) dürfen die Massenkonzentration von 10 mg/m³ nicht überschreiten.
WGK: nicht wassergefährdend, Kenn-Nr.: 5220