GisChem

Desinfektionsmittel auf Basis quartärer Ammoniumverbindungen (spezielle Anwendung)

Auszug aus:
Datenblatt

Desinfektionsmittel auf Basis quartärer Ammoniumverbindungen (spezielle Anwendung): Charakterisierung, Grenzwerte, Einstufungen

Desinfektionsmittel auf Basis von quartären Ammoniumsalzen enthalten meist Benzalkoniumchlorid oder Didecyldimethylammoniumchlorid.
Es handelt sich meist um klare farblose Flüssigkeiten, die seifig riechen und unbegrenzt mischbar mit Wasser sind.
Desinfektionsmittel fallen in den Regelungsbereich der Biozid-Verordnung. Seit September 2015 dürfen sie nur noch Wirkstoffe enthalten, die in einer Positivliste der ECHA aufgeführt sind.
Verwendet werden diese Desinfektions­mittel unter anderem im Veterinär­bereich. Dieses Daten­blatt bezieht sich auf die Verwen­dung in Verwer­tungs­be­trieben für tierische Neben­produkte.
Für Desinfektionsmittel in Biogasanlagen gibt es in GisChem ein eigenes Datenblatt. Für die Anwendung von Desinfektions­reinigern in vielen anderen Bereichen sind Informationen im Gefahrstoff­informations­system GISBAU enthalten.
Für Desinfektionsmittel, die neben den quartären Ammoniumsalze Aldehyde oder ogranische Säuren enthalten, sind in GisChem wegen des unterschiedlichen Gefahrenpotenzials gesonderte Datenblätter enthalten.
Die produktspezifischen Kenndaten im Ein­zel­nen sind den Sicherheitsdatenblättern der Her­steller zu ent­neh­men.
Die Charakterisierung wurde Herstellerinformationen entnommen.
TA Luft (2002): (Nummer 5.2.5 Gesamtkohlenstoff), d.h. die im Abgas ent­haltenen Emis­sionen dürfen den Massen­strom von 0,50 kg/h oder die Massen­konzen­tration von 50 mg/m³ insgesamt nicht überschreiten.
Die besonderen Bestimmungen der TA Luft (2002) für Anlagen zur Besei­tigung und Ver­wertung von Tier­körpern nach Nummer 5.4.7.12.1 sind zu beachten.
WGK: 2 (deutlich wassergefährdend)
Bei der WGK handelt es sich um eine Selbsteinstufung.