GisChem

Kaliumhydroxidlösung, ab 25 %

Auszug aus:
Datenblatt

Kaliumhydroxidlösung, ab 25 %: Charakterisierung, Grenzwerte, Einstufungen

Kaliumhydroxidlösung, ab 25 % wird auch als Kalilauge, der Feststoff auch als Kalihydrat, Kaustische Pottasche oder Ätzkali bezeichnet.
Kalilauge ist je nach Konzentration sirupartig bis dünnflüssig, gelblich bis durchsichtig, und nimmt aus der Luft Kohlendioxid, in hoher Konzentration auch Feuchtigkeit auf.
Kaliumhydroxid wird in der Seifenindustrie (Schmier- und Rasierseifen), in der Farbstoff-Synthese, bei der Elementaranalyse (zur Absorption von Kohlendioxid), in der Fotografie und zur Pottasche-Herstellung eingesetzt.
Auch als Reinigungs- und Desinfektionsmittel z.B. im Veterinärbereich findet Kaliumhydroxid Verwendung.
Für Kaliumhydroxid als Fest­stoff und Lösungen mit anderen Konzen­trationen sind in GisChem auf­grund des unter­schied­lichen Ge­fah­ren­potenzials geson­derte Daten­blätter enthalten.
Die folgenden Informationen beziehen sich aus­schließlich auf die Verwendung in Laboratorien.
TA Luft (2002): (Nummer 5.2.1), d.h. die im Abgas enthaltenen Emissionen dürfen entweder den Massenstrom von 0,20 kg/h oder die Massenkonzentration von 20 mg/m³ nicht überschreiten.
Auch bei Einhaltung oder Unterschreitung eines Massen­stroms von 0,20 kg/h darf im Abgas die Massen­konzentration von 150 mg/m³ nicht über­schritten werden.
WGK: 1 (schwach wassergefährdend), Kenn-Nr.: 345