GisChem

Natriumnitrat

Auszug aus:
Datenblatt

Natriumnitrat: Charakterisierung, Grenzwerte, Einstufungen

Natriumnitrat wird auch als Natronsalpeter, Salpeter, salpetersaures Natrium oder E 251 bezeichnet.
Es handelt sich um weiße, praktisch geruchlose, feuchtigkeitsanziehende Kristalle.
Diese sind leicht löslich in Wasser sowie ebenfalls löslich in Methanol und Ethanol.
Natriumnitrat wird verwendet in der Farbstoff-, Glas- und Emailindustrie sowie der Pyrotechnik.
Desweiteren kommt es zum Einsatz bei der Herstellung von Kalisalpeter, beim Phosphatieren von Stahldraht, bei der Wärmebehandlung von Metallen in Salzbädern, als Oxidations- und Flussmittel sowie als Düngemittel.
Der Stoff wird in Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 2019/1148 über die Vermarktung und Verwendung von Ausgangsstoffen für Explosivstoffe genannt. Es besteht eine Meldepflicht bezüglich verdächtiger Transaktionen.
Die folgenden Informationen beziehen sich aus­schließlich auf die Verwendung in Laboratorien.
Ab ca. 380 °C Zersetzung.
Schmelzpunkt: 308 °C
TA Luft (2002): (Nummer 5.2.1), d.h. die im Abgas enthaltenen staub­förmigen Emissionen dürfen ent­weder den Massen­strom von 0,20 kg/h oder die Massen­konzen­tration von 20 mg/m³ nicht überschreiten.
Auch bei Einhaltung oder Unterschreitung eines Massen­stroms von 0,20 kg/h darf im Abgas die Massen­konzentration von 150 mg/m³ nicht über­schritten werden.
WGK: 1 (schwach wassergefährdend), Kenn-Nr.: 378