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Additive Fertigung, 3-D-Druck

Die additiven Verfahren Metallpulver und Pulverbett-Verfahren haben im Herstellungsprozess ähnliche Schritte mit entsprechend vergleichbaren Expositionsszenarien.
Wenn eine Anlage bautechnisch nicht verändert wird, ist sie in der Regel so dicht, dass keine Exposition gegenüber Gefahrstoffen während des Bauprozesses zu erwarten ist.
Für Arbeiten mit Nickelbasis- und Cobaltbasis-Legierungen müssen technische Maßnahmen getroffen werden, da sonst die Beurteilungsmaßstäbe überschritten werden können.
Dies gilt vor allem für Arbeiten mit offenem Pulvern, oder bei Arbeiten mit dem noch nicht entpulvertem Bauteil. Es bestehen zurzeit spezifischen Empfehlungen im Rahmen einer DGUV-Information.

BrancheBezeichnungPiktogramme / H-Sätze
Metall
Additive Fertigung, 3-D-Druck
Aluminium-Pulver, phlegmatisiertH228-H261
Chrom
Cobalt-PulverH228-H302-H330-H319-H317-H334-H341-H350i-H360F-H372-H400-H410
Eisen (Pulver)H228-H251
Nickel-Pulver

1) Die Datenblätter enthalten stoff- bzw. produktgruppenspezifische Gefährdungen und Maßnahmen. Sie unterstützen daher bei der Gefährdungsbeurteilung nach GefStoffV.
2) Der Arbeitgeber muss für den Umgang mit Gefahrstoffen schriftliche Betriebsanweisungen erstellen. Diese enthalten in kurzer Form die wichtigsten Gefährdungen und Schutzmaßnahmen und sind ein Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung.
Daher stellt GisChem nur Betriebsanweisungen im Entwurf zur Verfügung, die betriebs- und arbeitsplatzspezifisch angepasst werden müssen. Dazu gehört im Regelfall auch Kürzen der Texte um nicht zutreffende oder allgemein geregelte Inhalte.
Die fehlenden Datenblätter und Betriebsanweisungsentwürfe (erkennbar am Baustellenschild) finden Sie hier bis zum 2. Quartal 2020.
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